Motorradhelme-Test

Top Aktuelle Motorradhelme im direkten Vergleich

Die besten Motorradhelme 2018 im Test

Motorradhelme sind Lebensretter! Nichts ist für einen Motorradfahrer wichtiger, als die passende Schutzausrüstung beim Fahren zu tragen. Natürlich steht der Motorradhelm dort an erster Stelle. Aber auch die Optik eines Motorradhelmes spielt eine wichtige Rolle für den Style eines Bikers. Natürlich hat auch die Industrie schon vor langer Zeit diesen Markt für sich erkannt und entsprechend reagiert. Es werden jedes Jahr zahlreiche neue Motorradhelme produziert und auf den Markt gebracht. Dabei reicht die Bandbreite von einfachen Motorradhelmen für unter 100€ bis hin zu High-Tech Motorradhelmen für weit über 1000€.

Das Team von Motorradhelme-Test hat es sich zur Aufgabe gemacht, die aktuell auf dem Markt angebotenen Motorradhelme genauer unter die Lupe zu nehmen und miteinander zu vergleichen. Hierbei werden wir die technischen Eigenschaften gegenüberstellen, Pros und Kontras erläutern und Kaufempfehlungen aussprechen. Da wir mit den größten Händlern für Motorradhelme kooperieren, haben wir die Möglichkeit, auf zahlreiche Motorradhelme sämtlicher namhafter Hersteller zuzugreifen und für unseren Motorradhelm Test zu verwenden. Dadurch decken unsere Vergleichstests ein breites Produktspektrum ab. Durch unsere Kooperation mit den größten Händlern, haben wir exklusiven Zugriff auf attraktive Gutscheine, die uns von den Händlern bereitgestellt werden.

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Integralhelme

Die Wahl des Motorradhelmes hängt zunächst von dem geplanten Einsatzzweck ab. Klapphelme bieten den größten Schutz und eignen sich daher ideal für den flotten Ritt auf dem Asphalt. Nicht ohne Grund werden im Rennsport nur Klapphelme eingesetzt. Optisch passen sie hervorragend zu jedem Supersportler oder Naked Bike.

Sicherheit muss nicht teuer sein! In der Kategorie bis 200€ finden sich diverse Modelle mit tollen Designs und ausgezeichneten Kundenbewertungen. Allerdings müssen im Komfort oder in der Ausstattung vereinzelt Abstriche gemacht werden. Um eine beschlagfreie Sicht zu garantieren, sind viele Helme für ein Pinlock-Innenvisier vorbereitet. Aber es gehört nicht unbedingt gleich zum Lieferumfang dazu. Folglich sind solche Visiere in dieser Kategorie eher selten dabei.

Darf es ein bisschen mehr sein? Die Kategorie bis 400€ hat schon einige Kracher auf Lager. Sowohl beim Design, als auch bei der Ausstattung lassen Helme aus diesem Bereich kaum Wünsche offen. Demnach ist beispielsweise die Belüftung deutlich besser. Auch die Materialien der Innenausstattung sind angenehmer zu tragen. Aber auch Extras wie Sonnenblenden sind oftmals Bestandteil dieser Helme und erhöhen den Komfort.

Bei den Helmen der Kategorie über 400€ bewegen wir uns im High-End Bereich. Demzufolge wurden die Sicherheitsnormen deutlich übertroffen. Auch das Gewicht wurde durch Nutzung hochwertiger Materialien erheblich reduziert. Entsprechend gibt es reichlich Ausstattung und die Auswahl der Designs ist enorm.

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Klapphelme

Ist man eher auf längeren Touren unterwegs, sollte man einen Klapphelm in Betracht ziehen. Dabei lässt sich das Kinnteil nach oben klappen und man kann eine Zigarette rauchen oder sich in Ruhe unterhalten, ohne den Helm dabei absetzen zu müssen. Äußerst praktisch auch für Brillenträger.

Ein guter Tourenhelm muss keine Unsummen kosten. Natürlich sind in der Preisklasse kleinere Abstriche bei der Ausstattung und dem Komfort zu machen. Aber dennoch lässt sich in der Kategorie bis 200€ das eine oder andere Schnäppchen machen. Auch für die Sicherheit ist dank der ECE-Norm gesorgt. Allerdings sollten die Ansprüche an das Design in dieser Kategorie nicht allzu hoch sein.

In der Kategorie bis 400€ kann sich der Motorradfahrer über eine große Auswahl an top ausgestatteten Helmen freuen. Dies äußert sich in spezifischen Eigenschaften wie zum Beispiel ein tourenfreundliches Gewicht. Aber auch eine Jethelm Zulassungen oder ein angenehmes Geräuschniveau beim Fahren spielt hier eine große Rolle. Weiterhin sind Sonnenblenden und diverse andere Extras vielfach vertreten. Des Weiteren werden in Punkto Sicherheit bei Mittelklasse Klapphelmen keine Kompromisse eingegangen.

In der Kategorie über 400€ befinden sich ausschließlich die besten Klapphelme, die aktuell auf dem Markt angeboten werden. Dementsprechend glänzen Helme aus diesem Segment überwiegend durch ein geringes Gewicht. Aber auch die Ausstattung ist meistens sehr umfangreich. Zusätzlich sind die Helme durchgehend leicht bedienbar und es wurden nur die besten Materialien verbaut. Die Mechanismen, die ein einfaches Auf- und Absetzen sowie Öffnen und Schließen des Kinnteils ermöglichen, sind hier die Regel.

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Jethelme

Als Chopper oder Roller Fahrer sollte man unbedingt einen Jethelme in Betracht ziehen. Gänzlich ohne Kinnteil ist das Gefühl von Freiheit auf dem Motorrad vermutlich am ehesten zu erreichen.

Klassische und einfach gestaltete Helme sind in der Regel nicht sehr teuer. Aus diesem Grund gibt es gerade bei den günstigen Helmen sehr viel Billigware, die nicht den aktuellen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. In der Kategorie bis 200€ finden sich allerdings ausschließlich Helme, die dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechen und erschwinglich sind.

Helme der Kategorie bis 400€ entsprechen ausschließlich den aktuellen Sicherheitsstandards. Sie kommen überwiegend in einem sehr schönen Design mit spezieller Lackierung. Daher ist die Ausstattung dieser Helme meistens etwas umfangreicher. Sowohl Visiere, als auch integrierte Sonnenblenden oder ein aufwändig verarbeitetes Innenfutter sind bei diesen Helmen oft mit inbegriffen.

Die Kategorie über 400€ beinhaltet überwiegend Helme, die schon eher als Kunstwerke angesehen werden können. Oftmals handelt es sich um Modelle, die neben teuren Materialen und hochwertiger Verarbeitung auch die Handschrift bestimmter Künstler tragen. Demzufolge kann jeder, der einen Helm aus dieser Kategorie sein Eigen nennen darf, davon ausgehen, dass er einen echten Eyecatcher hat. Somit ist die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit garantiert.

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Retrohelme

Eine Besonderheit stellen Retro-Klassiker dar, die vor allem optisch dem Charme von klassischen Maschinen entsprechen sollen. Hier findet man überwiegend einfache Jethelme oder auch klassische Klapphelme.

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Cross/Endurohelme

Manchmal will man die Straße verlassen und sich im Gelände austoben. Dann ist ein Crosshelm oder ein Endurohelm angesagt. Diese weisen eine etwas andere Form auf und verfügen über ein Schild zum Schutz vor Dreck. Reine Crosshelme haben auch kein Visier und man benötig eine passende Brille.

Crosshelme sind heutzutage Integralhelme mit vergrößertem Abstand zum Kinn. Außerdem haben sie kein Visier und werden mit einer Crossbrille getragen. Des Weiteren haben Crosshelme einen am Helm angebrachten Schirm und sind sehr gut belüftet. Somit liegt der Fokus klar auf dem MX-Sport, da die Helme nicht besonders für lange Touren geeignet sind. Endurohelme sind den Crosshelmen sehr ähnlich. Nichtsdestotrotz können sie zu jeder Enduro-Tour einen Crosshelm tragen. Aber sollten sie mal eine längere Tour planen, so ist ein spezieller Endurohelm von Vorteil. Demzufolge sind Endurohelme nicht auf den Sporteinsatz, sondern eher auf Tourentauglichkeit abgestimmt. Daher ist der Schirm meist kleiner, weniger wind-anfällig und leicht abnehmbar. Auch eine regulierbare Belüftung ist im Gegensatz zu reinen Crosshelmen überwiegend vorhanden. Viele Endurohelme werden wahlweise mit Visier oder Crossbrille gefahren.

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Kinderhelme

Sobald der Nachwuchs alt genug ist, kann er auch auf eine Spritztour mitgenommen werden. Für die besonderen Ansprüche von kleinen Kinderköpfen sind spezielle Kinderhelme gedacht, die viele Hersteller im Angebot haben. Wenn der Nachwuchs sich im Gelände austobt, muss es natürlich ein stylischer Crosshelm für Kinder sein!

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Damenhelme

Natürlich dürfen Motorradhelme für Damen nicht vergessen werden. Damenhelme sind oftmals etwas anspruchsvoller dekoriert oder haben feminine Designs. Das Modell an sich entspricht aber dem Standardmodell.

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Wie bestimme ich meine Motorradhelmgröße?

Ein Motorradhelm, der bei einem Sturz den Kopf schützen soll, muss unbedingt gut sitzen. Die ungefähre Motorradhelmgröße kann ermittelt werden, indem der Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren und am Hinterkopf gemessen wird. Der Kopfumfang in Zentimetern entspricht normalerweise der numerischen Motorradhelmgröße. Dennoch können die Motorradhelme verschiedener Hersteller unterschiedlich groß ausfallen. Deswegen sollte immer eine Anprobe über den richtigen Helm entscheiden. Da aber auch bei einer Onlinebestellung eine Rückgabe, falls der Motorradhelm doch nicht passen sollte, ohne weiteres möglich ist, steht dem Helmkauf im Internet nichts im Wege!

Ihr Motorradhelm muss am ganzen Kopf fest sitzen, ohne zu drücken. Das tut er, wenn sich die Kopfhaut an der Stirn beim Drehen des Helms mit verschiebt. Die Innenausstattung gibt bei der Nutzung noch etwas nach, daher sollte der Motorradhelm nicht zu groß gewählt werden.

Bei einem Unfall ist guter Schutz nur dann gewährleistet, wenn der Motorradhelm im Fall eines Falles nicht vom Kopf fliegt. Bei dem Versuch, den hinteren Helmrand zu fassen und ihn am Hinterkopf nach oben zu ziehen, darf sich der Motorradhelm keinesfalls vom Kopf streifen lassen.


Woran erkenne ich gute Motorradhelme?

Alle ECE-Norm zugelassenen Motorradhelme erfüllen ihren Zweck. Das bedeutet, sie schützen bei einem Unfall oder Stutz ausreichend den Kopf. Wenn das alles ist, was man von einem Motorradhelm erwartet, dann reicht ein günstigster Motorradhelm völlig aus.

Was den Preis eines Motorradhelmes nach oben treibt, sind oftmals diverse Komfort- oder Sicherheits-Features, die die Anforderungen der ECE-Norm mehr als erfüllen. Es lohnt sich neben dem Preis auch auf andere Kriterien zu achten, wie zum Beispiel Gewicht, Windgeräusche, Belüftung oder Passgenauigkeit.

Was ist die ECE-Norm und was bedeutet sie für mich?

Die Schutzhelmpflicht besteht in Deutschland für Motorradfahrer seit 1976. Seit 1990 müssen die Motorradhelme statt der DIN 4848 (BRD) bzw. StVO (ehemalige DDR) der ECE-22 Norm entsprechen. Das bedeutet, dass Motorradhelme, die dieser Norm nicht entsprechen, in Deutschland nicht als Motorradhelme zugelassen sind und somit im Straßenverkehr nicht benutzt werden dürfen!

Die aktuelle ECE-Norm 22/05 für Motorradhelme legt folgende Sicherheitskriterien bei der Prüfung fest:

  • Größe und Form der Dämpfungsschale
  • Chemische Resistenz der Außenschale
  • Stoßdämpfungswerte an einzelnen Punkten durch den Fall-Test
  • Abstreiftest vor allem bei den kleinen Größen
  • Belastbarkeit des Kinnriemens und dessen Absicherung
  • Belastbarkeit des Kinnriemenverschlusses
  • Größe des Sichtfeldes
  • Durchdringungswiderstand des Visiers, Tönung des Visiers